WEINJAHR  2016

Ein wetterverrücktes Jahr 2016 hielt uns Winzer in Atem. Von allen Wetterlagen war hier etwas geboten. So sorgte ein frostiger Start zum Rebenaustrieb bereits für erste Ausfälle, wie z.B. bei unserem Blauen Zweigelt, bei dem wir leider keinerlei Trauben ernten konnten.

Auf Frost folgte ein heftiges Gewitter mit Hagelschlag, welches vor allem unsere Weinberge in Eibelstadt traf. Nachdem die Triebspitzen abgeschlagen waren, hatten wir anschließend viel Arbeit, um den darauf folgenden Wildwuchs der Reben in die richtigen Bahnen zu lenken.

Auf Hagel folgte wochenlang viel Regen, was wir so – im trockenen Franken – gar nicht gewohnt sind. Die Natur freute sich, wir Winzer hatten dadurch aber auch viel zusätzliche Arbeit, um drohende Pilzinfektionen an den Reben zu verhindern.

Milde Nächte und warme Tage waren auch im Blütemonat Juni nicht sehr häufig, so dass auch die Rebblüte, bei der sich die Traubenansätze bilden, nicht optimal verlief.

Schaltjahre sind Krawalljahre – diese alte Bauernregel konnten wir 2016 gut nachvollziehen. Die Natur kann nehmen, aber auch geben und so wendete sich zum Glück das Blatt.

Auf viele Tiefs folgte das Hoch Mitte August. Eine warme und trockene Augusthälfte und der darauf folgende, herrliche Spätsommer sorgte für eine gute Ausreifung der verbliebenen Trauben. Und so wurde es möglich, dass wir trotz aller Widrigkeiten nun doch einen qualitativ hochwertigen Weinjahrgang in den Fässern lagern dürfen. Und wir blicken nun gespannt auf dessen weitere Entwicklung…

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